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Projekt
Variantenbildung
Projekt:2204
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Projekt-Beschreibung
Im Projekt Software-Variantenbildung (gefördert vom Rheinland-Pfälzischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau) wurden Forschungsmethoden aus dem Produktlinienengineering angepasst und in kleinen Unternehmen angewendet. Durch den Einsatz von Produktlinienmethoden konnten die Firmen ihre Software Entwicklung signifikant verbessern. 1997 wurde das Projekt Variantenbildung mit den Ziel Produktlinien-Knowhow zu kleinen und mittleren Unternehmen zu transferieren initiiert. Es nahmen sechs Software entwickelnde Unternehmen aus dem Südwesten Deutschlands aus folgenden Bereichen an diesem Projekt teil:
  • Ein Unternehmen aus dem Bereich Architektur/CAD Bereich, 4 Entwickler
  • Bauingenieurwesen, 2 Entwickler
  • Desktop Publishing, 6 Entwickler
  • Börsensoftware; 8 Entwickler
  • Intelligente Informationssysteme, 11 Entwickler
  • Modellierung, 5 Entwickler
Der Produktlinien-Entwicklungsprozess wurde in allen Unternehmen initiiert und die Entwicklung wurde vom IESE betreut. In allen Firmen sollte eine Kernidee umgesetzt werden: Synchronisation und Organisation der Entwicklung mehrerer Produkte in einer Produktlinieninfrastruktur. Dazu wurde das Produktlinien Framework PuLSE für jedes der Unternehmen nach seinen Bedürfnissen angepasst und eingesetzt. Das Projekt dauerte etwas über 2 Jahre, in dieser Zeit konnten in allen Unternehmen Produktlinientechnologien in die Praxis umgesetzt werden.
Bei den beteiligten Unternehmen wurde wie folgt vorgegangen:
Nach dem ersten Kontakt mit den jeweiligen Firmen haben wir dort zunächst eine Bestandsaufnahme durchgeführt. Als Ergebnis dieser Arbeit lernten wir das jeweilige Umfeld der Firmen sowie vergangene, gegenwärtige und zukünftig geplante Produkte und Produktversionen kennen. In diesem Zusammenhang haben wir auch die momentan angewendeten Software-Entwicklungsmethoden und deren Umfeld erfragt und explizit dokumentiert.
Die so erarbeiteten Daten wurden sodann ausgewertet und auf Verbesserungsmöglichkeiten untersucht. Die Ergebnisse dieser Analyse wurden ausführlich mit den Partnerfirmen diskutiert und konkrete Maßnahmen geplant, um unsere weitere Vorgehensweise zu bestimmen.
Auf dieser Basis haben wir für jede Partnerfirma aus den zur Verfügung stehenden Methoden des Produktlinien-Engineering einen Ansatz gewählt, auf die Bedürfnisse der jeweiligen Firmen zugeschnitten und mit seinem Einsatz begonnen. Seit dem Frühjahr 1998 steht auch PuLSE zur Verfügung und wurde in den Firmen angewendet, ein Ansatz zur Produktlinienentwicklung, der am Fraunhofer Institut für Experimentelles Software Engineering entwickelt wurde.


Zusatzinformationen
Weitere Informationen zum Projekt finden sich in einem Artikel der IEEE Software: “Applying Product Line Concepts in Small and Medium-Sized Companies”; IEEE Software September/Oktober 2000. Der Artikel kann aus Copyright-Gründen hier leider nicht zur Verfügung gestellt werden.
Anzahl der Teammitglieder
40
Erfahrung der Teammitglieder
Software Engineering
Projektbeginn
01.11.1997
Projektende
01.04.2000
Kontakt zum Projektmanager
- Dirk Muthig
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