Einstieg
Kritische Systeme
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Ein Anwendungsschwerpunkt in software-kompetenz.de sind derzeit die Kritischen Systeme. "Kritische Systeme" werden in der Regel in einem risikobehafteten Systemumfeld betrieben. Werden die Anforderungen, die sich aus der "Kritikalität" des Systemeinsatzes ergeben, von diesen Systemen nicht in einer ausreichenden Qualität erfüllt, so können in letzter Konsequenz Risiken materieller oder imaterieller Art eintreten. Als Beispiele seien genannt: hohe finanzielle Verluste, Nichterfüllung einer wichtigen Aufgabe, Gefährdung von Menschen, Umweltverschmutzung. Es ist daher notwendig, alle Risiken, die sich aus einem Systemeinsatz ergeben könnten, hinreichend genau zu erkennen und zu bewerten, und dies in einen geeigneten Systementwurf umzusetzen.

Bei "Kritischen Systemen" bestehen hohe Anforderungen an die "Qualität" mit der diese Systeme ihre Funktion erfüllen müssen. Hierbei kommen zu den funktionalen Anforderungen so genannte nicht funktionale Anforderungen hinzu. Nach dem Qualitätsmodell des Software Engineering Instituts (SEI) werden Systeme dazu unter verschiedenen Aspekten betrachtet:
  • Anforderungserfüllung (Vollständigkeit, Korrektheit, Verifizierbarkeit, ...)
  • Leistung (Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit, Sicherheit, Vertrauenswürdigkeit, Durchsatz, Bedienbarkeit, ...)
  • Wartbarkeit (Wartbarkeit, Verständlichkeit, ...)
  • Adaptierbarkeit (Interoperabilität, Portabilität, Skalierbarkeit, Wiederverwendbarkeit, ...)
  • Wirtschaftlichkeit (Kosten, Produktivität, ...).
Welchen Systemaspekten beim Entwurf eines Systems dabei welche Bedeutung zukommt, hängt von der "Kritikalität" des spezifischen Systemeinsatzes ab.

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